-
Prämierung
-
best architects 11 gold
-
Kategorie
-
Wohnungsbau
-
Ort
-
Jona | Schweiz
-
Foto
-
Roger Frei | Zürich
-
Website
Auf einer Hügelkante mit Panoramablick über die Stadt Rapperswil ist ein Einfamilienhaus aus den Sechzigerjahren zu sanieren und zu vergrössern. Dabei wird beabsichtigt, ein wichtiges Charakteristikum des bestehenden Hauses zu verstärken. Mit dem bewussten Setzen von Föhren und Birken wird die enge Verzahnung des Gebäudes mit der Gartenanlage akzentuiert und so das stilistische Ambiente fortgeschrieben. Der Hauseingang wird aus der Gebäudemitte in Richtung der Strasse versetzt. Das Tieferlegen der Garage ermöglicht die seitliche Belichtung des zentralen Korridors. Die ehemals umständliche Erschliessung des Kellers wird auf eine einfache Art neu organisiert.
Der um ein halbes Geschoss höher gelegene Wohnteil erhält dank einer Aufstockung mehr Platz, was wiederum Raum für die Vergrösserung von Küche und Essbereich schafft. Auf der Suche nach einem Verkleidungsmaterial für die Fassade werden die Architekten bei einem ungewohnten, aber eigentlich sehr profanen Material fündig: Auf ihren Längsseiten liegende, im Kreuzverband gemauerte Backsteine, wie sie gewöhnlich für Schallschutzwände vermauert werden, schaffen das spezielle Bild einer rauen, „tonigen“, perforierten Oberfläche. In ihrer Anordnung mit Kreuzfugen und im Verbund mit den dunklen Aluminiumprofilen wird der architektonische Ausdruck gekonnt mit der Entstehungszeit der Baute in Verbindung gesetzt.




















